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Traditionelle und neue Musik aus den Anden
Ob als Duo, Trio oder Sextett – WAYRA KUNA begeistert mit zeitloser Musik aus den Anden Menschen jeden Alters. Ihre Klänge laden zum Träumen ein: meditativ, ruhig und zärtlich, dann wieder tänzerisch, lebendig und voll ursprünglicher Energie.
So entsteht mit großer musikalischer Tiefe und Lebenskraft eine Musik, die berührt und nachklingt. WAYRA KUNA stehen für konzertante Musikerlebnisse, die den Raum für Emotion, Bewegung und innere Bilder öffnen.
Kirche oder Kneipe, kleiner Konzertsaal oder großes Theater – WAYRA KUNA fühlt sich in ganz unterschiedlichen Räumen zuhause: bei Hauskonzerten, auf Festivals, in Kulturstätten und Museen, in Gemeindehäusern, Kultur- und Begegnungszentren, Schulen, Innenhöfen sowie bei engagierten Kulturinitiativen.
Konzert Duo WAYRA KUNA 2024
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Konzert Sextet WAYRA KUNA 2025
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Anfragen und Buchen
Gebucht werden kann WAYRA KUNA – je nach Anlass sowie räumlichen und zeitlichen Möglichkeiten als Duo, Trio oder Sextett:
info@wayrakuna.de / +49-2501-924544
WAYRA KUNA – Geschichte
Die Gruppe WAYRA KUNA galt in den 1970er- und 1980er-Jahren als „die einzige mitteleuropäische Gruppe, die Indiomusik erfolgreich zu ihrem Programm gemacht hat“ (Zitat von der Homepage des Folk-Treff Münster e.V.).
Von 1974 (damals waren die Musiker gerade einmal 14 Jahre alt) bis 1985 spielten sie weit über 500 Konzerte und produzierten fünf Schallplatten (LPs) – die letzte gemeinsam mit der legendären bolivianischen Musikgruppe Los Ruphay.

Ihrer Musik sowie dem Phänomen, dass deutsche Musiker die indigene Musik der Anden in vielen Fällen ursprünglicher interpretierten als die meisten lateinamerikanischen Gruppen jener Zeit in Europa, widmeten sich mehrere ausführliche Radio- und Fernsehsendungen. Die ersten entstanden bereits im damaligen Kinderfunk des WDR, weitere im Schulfunk von Radio Bremen.
WAYRA KUNA bedeutet in der indigenen Quechua-Sprache so viel wie „Winde“ oder „Die mit dem Wind“ – eine Anspielung auf die vielen verschiedenen kleinen und großen Flöten, die bis heute überall in den Anden gespielt werden. Ein Mythos besagt, der eigentliche Erfinder dieser Flöten sei der Wind gewesen: Die Menschen hätten ihm gelauscht, wie er aus herumliegenden Schilf- und Bambusrohren wunderschöne Töne entlockte, und seien schließlich auf die Idee gekommen, es dem Wind gleichzutun.

Inspiriert wurden die beiden Gründer der Gruppe, Rupprecht Weerth und Friedrich Hacheney, zunächst von den in jenen Jahren in Europa aktiven – vor allem argentinischen und chilenischen – Musikern und Musikgruppen: Facio Santillan, Los Incas, Los Calchakis, Los Koyas und Uña Ramos sowie Inti Illimani, Quilapayún und Víctor Jara. Später prägten sie vor allem die – deutlich authentischer spielenden – bolivianischen Musikgruppen Los Jairas, Los Ruphay und Bolivia Manta. Insbesondere die bis heute bestehende intensive Freundschaft mit den Musikern der Gruppe Ruphay formte über viele Jahre den musikalischen Stil von Wayra Kuna, der sich jenseits aller kommerziellen Interessen an klaren humanistischen Idealen und dem harmonischen Miteinander von Mensch und Natur orientierte.
Mit ihrer Faszination und tiefen Liebe zur Musik und Kultur der Andenvölker steckten Friedrich und Rupprecht schon bald Mitschüler und Freunde an. So wuchs Wayra Kuna im Laufe der Jahre bis zum Oktett an. Auch eigene Kompositionen – wie z.B. das Lied Urpa Urpila (Kleines Täubchen) – bereicherten das Programm der Gruppe:
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Es folgten zahlreiche Reisen sowie intensive musik-ethnologische Studien in Südamerika.
Ein musikalischer Höhepunkt waren in den Jahren 1984 und 1985 zwei große gemeinsame Tourneen mit Los Ruphay und der bolivianischen Sängerin Luzmila Carpio, mit Konzerten in zahlreichen Theatern und Konzertsälen im deutschsprachigem Raum – sowie die Aufnahme der gemeinsamen Schallplatte Wiñay Marka – Ewiges Volk.
Auch ein halbstündiger Dokumentarfilm aus dem Jahr 1984 würdigt die Arbeit von WAYRA KUNA in eindrucksvoller Weise:
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Bald darauf beendeten Rupprecht und Friedrich ihr Studium; arbeitsbedingte Wohnortswechsel führten dazu, dass auch ihr kongeniales Zusammenwirken mit Wayra Kuna vorerst endete.
Friedrich spezialisierte sich immer mehr auf die paraguayische Harfe und wurde ein gefragter Solist.
Rupprecht wurde festes Mitglied der Gruppe Ruphay, mit der er u.a. das in England erschienene 18. Ruphay-Album A Cry For Revolution – 50 years of Los Ruphay – Earth Healing Music from Bolivia einspielte und 2018 eine große Bolivien-Tournee unternahm.
Zusammen mit dem Cellisten Hannes Trittler führten Rupprecht und Friedrich außerdem zwischen 1996 und 2002 ein anderes, besonderes musikalische Projekt weiter: Aka Pacha – die Begegnung andiner Musik mit europäischer Barocktradition – mit Quena-Flöte, Cello, Harfe und Gitarre. Ein Projekt, das Mario Gutiérrez (Leiter der Gruppe Ruphay) bis zu seinem frühen Tod 1994 zusammen mit Rupprecht und Hannes begonnen hatte. Eine gemeinsame CD AKA PACHA – The Three Seasons (Quimsa Pachanaca) zeugt davon.
WAYRA KUNA – Heute
Als sich 2024 das 50-jährige Jubiläum von Wayra Kuna näherte, beschlossen Rupprecht und Friedrich, sich noch einmal so zusammenzutun, wie sie einst begonnen hatten – als Duo. Die gemeinsamen Treffen machten so viel Freude, dass bald ein vielseitiges Konzertprogramm mit alten und neuen Stücken entstand. Ein sehr berührendes Jubiläumskonzert lies es lebendig werden.

Dieses begeisterte mehrere der früheren Mitglieder so sehr, dass auch sie wieder Lust bekamen. 2025 fand schließlich ein erstes gemeinsames Konzert als Sextett in der Klosterkirche Lippoldsberg statt – ein voller Erfolg – WAYRA KUNA ist wieder da!

Mitglieder

(von links nach rechts)
Friedrich Hacheney – Harfe, Gitarre, Charango
Eckart Hölzer – Charango, Banduria, Siku
Rupprecht Weerth – Quenas, Sikus, Ukumanta, Charango
Ulrich Middeke – Quenas, Siku, Chajchas
Harold Torinus – Quenas, Siku, Gitarre
Christiane Ehrenforth – Bombo, Chajchas
Ehemalige Mitglieder
Leonhard Schilde, Gerd Ballay, Christian Hegerfeld, Stefan Haselhoff, Elisabeth Weerth, Andreas Jankowiak, Sebastian Schelowsky, Harlet Tujillo, Alejandro Vega
Widmung
WAYRA KUNA dankt den Völkern der Anden für ihre lebendige Musik und die über Generationen bewahrte kulturelle Weisheit. In diesem Geist versteht sich das Anliegen der Gruppe als respektvolle Annäherung, als Brücke zwischen Kulturen und als Ausdruck der Verbundenheit mit der Natur und dem kulturellen Erbe der Andenvölker.
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